Der Alpenbaldrian verfügt über wertvolle und begehrte Inhaltsstoffe, die ihn zur Heil- und Duftpflanze geadelt haben. Sinnigerweise verströmt sich der Duft nicht aus den Blüten, vielmehr aus den Wurzeln. Gekonnte Extraktion führt zum ätherischen Nadelöl, die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe ist vielfältig und bis heute synthetisch nicht herstellbar.
Bis hinein ins 20. Jahrhundert wurde die getrocknete Pflanze in die Türkei, nach Syrien, Ägypten, Marokko und in den Sudan geliefert. In Nordafrika wurden die Bräute mit Speiköl parfümiert, Maria Magdalena hat Jesus mit Nardenöl gesalbt. Daher ein früher Name: Maria-Magdalenen-Blume.
Große Umschlagplätze waren Venedig und Triest, Tonnen von Speik wurden jährlich in Venedig verschifft. Säumer transportierten Speik-Lasten mit Pferden Jahrhunderte über die Berge. Orte und Städte erlangten Bedeutung durch den Speikhandel - auch als Umschlagplätze.
Der Speick vermehrt sich am allerbesten, wenn er zur Hälfte geerntet wird. Im Rahmen eines Nationalparkprojektes ernten zwei Bauern aus Saureggen bei Ebene Reichenau den Speick.
Speick als Medizin
Neben der Kosmetik und als Aromadroge war Speick vor allem in der Medizin als Baldriangewächs Valeriana celtica subspezies norica bekannt. Schon aus medizinischen Schriften um Christi Geburt weiß man, dass Speick als Arznei in Verwendung war und all die Jahrhunderte hindurch als medizinischer Wirkstoff genutzt wurde. Die Indikation gilt:
- gegen krampfhafte Leiden
- wirkt magenstärkend und harntreibend
- gegen Fieber und Zahnweh
- Herz- und Nervenstärkung
- gegen Ohnmacht und Schwindel
- allgemeine Stärkungseffekte für das Gehirn und die Glieder.
1586 meinte man sogar: Aus Essig getrunken, helfe er wider der hitzigen Geschwulst der Leber und Gelbsucht.
Fein fürs Bein
Erfrischen Sie Ihre Beine im kristallklaren "Wasser-Wandl". Es ist wahrlich eine besondere Wohltat, die ermüdeten Füße in ein herrlich kühlendes Fußbad zu stecken.
Die Muskeln werden wieder gelockert - eine angenehme Frische durchzieht den ganzen Körper. Mit Speicköl gesalbt, machen sich Ihre Beine wie von selbst auf den Weg zum nächsten Speick-Erlebnis.
Speick-Naturkosmetika
Unsere Speick-Hütten bieten in Kooperation mit dem Walter Rau Speickwerk eine Auswahl der Speick-Naturkosmetika zum Verkauf an.
Die Speickpflanze, weltweit einzigartig, auf den malerischen Kuppen der Nockberge beheimatet, lockt sensible Wanderfreaks. Das herb-frische, würzige Dufterlebnis macht die zarte Kleine zum Star im Wanderjahr – insbesondere in den Monaten Juli und August sind Geruchsbäder garantiert.
Erlebnisrouten führen Sie über malerische Höhen durch die unverwechselbare Landschaft der Nockberge, vorbei an tausendjährigen Zirben, hinein in romantische Täler.
Die perfekte Ergänzung zu den betörenden Duft-Wanderungen sind die herzhaften Kärntner Spezialitäten, die in den Hütten aufgetischt werden. Von der Gelbn Suppn über das Ritschert zum gelblich süßen Eierschmarrn oder herzhaft gschmackigen Bauernbrot, Speck und Würstel.
Speick-Almhütten
Bad Kleinkirchheimer Wolitzenhütte
Tel: +43-4240-85 85 21
Buschenschank Streitnighof
Tel: +43-4240-84 16
Bergrestaurant Kaiserburg
Tel: +43-4240-7
Buschenschank Matl-Sepp
Tel: +43-4240-685 od.
Tel: +43-664-26 38 82544
Lärchenhütte/St. Oswald
Tel: +43-664-568 26 66
Falkerthaus
Tel: +43-676-572 40 90
Brunnachhof/St. Oswald
Tel: +43-4240-477
Rossalmhütte
Tel: +43-4240-87
05
Brentlerhütte/Nockalm-Priedröf
Tel: +43-4240-88 68 od. Tel: +43-699-11 81 06 62
St. Oswalder Bockhütte
Tel:
+43-664-410 31 86 od.
Tel: +43-664-402 32 31
Buschenschank Hüblbauer
Tel:
+43-4240-337

